Von April bis Oktober 2016

Was in unserem Leben wichtig ist – mit Axel Hacke & Giovanni di Lorenzo

Axel Hacke und Giovanni di Lorenzo in einem ungewöhnlichen Dialog: Einander seit 25 Jahren in Freundschaft verbunden, stellen sie die große Frage nach den Werten, die für sie maßgeblich sind - oder sein sollten. Sie tun dies in einer Art Inventur bisheriger Lebensführung, geleitet von den Fragen: Was haben wir erlebt? Worüber regen wir uns noch auf? Wann belügen wir uns? Manchmal jeder für sich, dann beide gemeinsam oder im Schlagabtausch. Mal essayistisch, mal im Stil von Reportern, subjektiv erzählend, selbstkritisch suchen die Autoren nach Antworten in Themenfeldern wie Politik, Familie, Klimawandel, Gerechtigkeit, Migration, Depression. Ein spannendes Buch und ein starkes Plädoyer gegen die um sich greifende politische Gleichgültigkeit. Sie regt jeden Leser an, auch für sich selbst die Frage zu beantworten: Wofür stehst Du?

Axel Hacke:

Geb. 1956 in Braunschweig. Lebt als Schriftsteller und Kolumnist in München. War bei der „Süddeutschen“ Reporter und „Streiflicht“-Autor (1981 - 2000). Für deren Magazin schreibt er bis heute die beliebte Kolumne „Das Beste aus aller Welt“.

Hacke gehört zu den bekanntesten Autoren Deutschlands. Seine zahlreichen Bücher sind in 16 Sprachen übersetzt. Auszeichnungen u.a.: Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987, 1990), Internationaler

Literaturpreis Corine (Kategorie
Hörbuch) 2011.

Giovanni di Lorenzo:

Geb. 1959 in Stockholm. Arbeitete von 1987 bis Ende 1998 bei der „Süddeutschen“, zunächst als politischer Reporter und Leiter des Reportage-Ressorts „Die Seite drei“. Ist seit 2004 u.a. Chefredakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ . Moderiert seit 1989 die Fernseh-Talkshow „3 nach 9“ von Radio Bremen. Seit 2004 Chefredakteur der „ZEIT“. Zusammen mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt veröffentlichte er den Bestseller „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ (2009). Auszeichnung: u.a. Adolf-Grimme-Preis (1986), Bambi (1992), Chefredakteur des Jahres (2007).

»Zwei der wortgewandtesten Sympathiefexe der Republik (...) denken in einem kurzweiligen Wirbel autobiographischer Anekdoten darüber nach, was sie in ihren Wertvorstellungen fürs Leben geprägt hat.« (Denis Scheck, »Druckfrisch«, 28.11. 2010)