Von April bis Oktober 2016

Christoph Ransmayr

Sein literarischer Durchbruch gelang Ransmayr 1988 mit seinem zweiten Roman „Die letzte Welt“. Ein Meisterwerk „und einer der schönsten Romane unserer Gegenwartsliteratur“ (Volke Hage, DER SPIEGEL). Der stilistisch brillante und bildmächtige Roman wurde in mehr als 26 Sprachen übersetzt und gilt als Welterfolg.

„Letzte Welten“ in Zeit und Raum hat Ransmayr, der große Extrem-Wanderer, passionierte Bergsteiger und Freund Reinhold Messners, literarisch immer wieder aufgesucht und vermessen. Auch in seinem jüngsten Roman „Der fliegende Berg“ (2006): Zwei Brüder auf dem abenteuerlichen Weg nach Tibet, zu einem noch namenlosen Berg, vielleicht dem letzten weißen Fleck der Weltkarte. Nur einer der beiden überlebt und kehrt zurück. Wieder ein großes Werk, das so manchen Leser an das Bergsteigerdrama der Brüder Reinhold und Günther Messner erinnert.

Zur Person:

Geboren 1954 in Wels (Oberösterreich). Studierte Philosophie und Ethnologie in Wien. Arbeitete als Kulturredakteur für Zeitschriften wie „Geo“ und „Merian“. Seit 1982 freier Schriftsteller. Lebt in Irland und Wien.

Weitere Romane u.a.: Morbus Kitahara. (1995), Die letzte Welt (1988), Die Schrecken des Eises und der Finsternis (1984).

Auszeichnungen u.a.: Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (2007), Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (2006), Bertolt-Brecht-Preis (2004), Friedrich-Hölderlin-Preis (1998), Solothurner Literaturpreis (1997).