Die Eifel als europäischer Literaturtreff
Doris Ahnen - Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Schimherrin des Eifel- Literatur-Festivals 2008
"Literaturgenuss pur, Autoren live!" - das verspricht das Eifel-Literatur-Festival 2008 zum achten Mal. Längst ist es das größte ehrenamtlich organisierte Festival in Rheinland-Pfalz. Und eines der wichtigsten Literaturereignisse in der Bundesrepublik. Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher in sechs Landkreisen der Eifel hat es beim letzten Mal in seinen Bann angezogen. Und wieder stehen die Weichen auf Wachstum: Erstmals findet das Festival in allen zehn Landkreisen der Eifel statt, also auch in Nordrhein-Westfalen. Und erstmals auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, in Eupen und St. Vith. Wahrhaft grenzüberschreitend.
Erstmals auch mit einem Internationalen Eifel-Literaturpreis, der die Eifel als Literaturbühne international etablieren soll.
Auf der bewegen sich Literaturgrößen wie Martin Walser, Martin Mosebach, Wilhelm Genazino, Ingo Schulze oder Christoph Ransmayr. Oder unterhaltsame Bestsellerautoren wie Tommy Jaud, Jan Weiler oder Andrea Maria Schenkel. Nicht zu vergessen Rezitationskünstlerinnen wie Senta Berger oder Iris Berben.
Da ist es für mich als Kulturpolitikerin eine Freude, dass die Landesregierung sich auch in diesem Jahr intensiv daran beteiligt, das Eifel-Literatur-Fastival im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz großzügig zu unterstützen. Denn in diesem Engagement zeigt sich wieder einmal, was ehrenamtliche Leistungen zu bewirken vermögen.
Noch immer ist es der Initiator Dr. Josef Zierden, der aus seiner Idee, dass Kultur keineswegs nur die Metropolen als Lieblingsorte hat, sondern weder Regionen noch Grenzen kennt, eines der interessantesten deutschen Literaturfestivals entstehen ließ. Er hat die Eifel zu einem zeitweisen europäischen Literaturtreff werden lassen.
Für diese vorbildhafte Leistung danke ich ihm ebenso herzlich wie allen Sponsoren und Förderern.
Es wird sich in diesem Jahr in der Eifel wieder einmal zeigen, dass mit der Kultur, ja, dass mit der Literatur ein Mehr an Menschlichkeit gefördert werden kann.















