Von April bis Oktober 2016

Florian Illies

1913 - die Geschichte eines unvergleichlichen Jahres. Nach dem Sommer des Jahrhunderts ist nichts mehr, wie es war. Es war das Jahr, in dem unsere Gegenwart begann.

25. Oktober 2013: Seit einem Jahr steht das Buch „1913 - Der Sommer eines Jahrhunderts“ ganz oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 350.000 Exemplare sind verkauft. Der Autor: Florian Illies, Autor des legendären Buchs „Generation Golf“, der einer ganzen Generation ihren Namen gab: den um 1970 Geborenen.

Panorama eines unvergleichlichen Jahres
In seinem aktuellen Sachbuch-Bestseller entfaltet Florian Illies virtuos das Panorama eines unvergleichlichen Jahres, in dem unsere Gegenwart beginnt. 1913: ein Moment höchster Blüte, ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang schon das Ahnen des Verfalls inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die erkannten und gedachten Schrecken nur noch aus.
Proust sucht nach der verlorenen Zeit, Malewitsch malt ein Quadrat, Strawinsky und Schönberg sorgen für unerhörte Skandale, in Essen wird der Prototyp des ersten Aldi-Supermarkts eröffnet - und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.

Schlüsselmoment der Kulturgeschichte 1913: Anfang und Ende, Triumph und Melancholie verschmelzen, alles wird Kunst. Nach diesem Sommer ist nichts mehr, wie es war. Wie kein anderer erweckt der elegante Stilist Florian Illies mit leisem Humor den Zauber eines Schlüsselmoments der Kulturgeschichte zum Leben.
Ein atemloses Porträt eines einzigartigen Jahres - des letzten Friedensjahres vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Florian Illies

Geboren 1971. Studierte Kunst­geschichte in Bonn und Oxford. Wurde 1997 Feuilletonredakteur der „FAZ“.

1999 bis 2011 leitete er die „Berliner Seiten“ der FAZ. Anschließend war Illies Feuilletonchef der neugegründeten „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Mitbegründer der Kunstzeitschrift „Monopol“ und ihr Herausgeber. Wechselte 2008 als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur „ZEIT“.
Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses „Villa Grisebach“ und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Seine bislang vier Bücher verkauften sich über 1 Millionen Mal.

Weitere Werke u.a. Generation Golf (2000; 13. Aufl. 2011), Anleitung zum Unschuldigsein (2003), Generation Golf zwei (2003), Ortsgespräch (2006).

„Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - die Geschichten von Illies sind einfach großartig.“ (Ferdinand von Schirach)