Peter Rühmkorf

Peter RühmkorfUrgestein der deutschen Gegenwartsliteratur und virtuoser Jongleur der deutschen Sprache

Wie Günter Grass, Martin Walser und Hans- Magnus Enzensberger zählt Peter Rühmkorf „zum Urgestein der deutschen Nachkriegsliteratur“ (Welt am Sonntag). Seine Autobiographie „Die Jahre die ihr kennt“ war in den 70er Jahren ein Kultbuch gewesen. 1993 erhielt er den bedeutendsten deutschen Literaturpreis, den Büchner-Preis. Und am 25. Oktober 2004 wurde der große Lyriker, der begnadete Tagebuchschreiber, der brillante Sprachspieler und Wortakrobat 75 Jahre alt. Von Abschiedsstimmung ist jedoch keine Spur: Unlängst erschien der zweite Teil seiner virtuosen Tagebuch-Erinnerungen „Tabu II“. Und Hamburg feierte den Paradiesvogel des deutschen Literaturbetriebs mit einer großen Lebens- Ausstellung.

Freitag, 12. Mai 2006,
20 Uhr Burg Dudeldorf (bei Bitburg)
Einlass: 19 Uhr
VVK 13,– Euro
AK 15,– Euro
Fotoimpressionen
Zum Autor:
Geb. 1929 in Dortmund. Lyriker, Essayist, Herausgeber, Prosaautor, Dramatiker. Studierte Psychologie, Germanistik und Pädagogik in Hamburg. War von 1958 - 1964 Verlagslektor. Lebt seither als freier Schriftsteller in Hamburg. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Arno-Schmidt-Preis (1986), Georg-Büchner-Preis (1993), Carl-Zuckmayer-Medaille (2000) des Landes Rheinland- Pfalz, Ehrendoktor der Universitäten Göttingen und Gießen.
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