Von April bis Oktober 2016

Ingo Schulze

Bereits 1998 kürte ihn der „New Yorker“ zu einem der sechs besten europäischen Schriftsteller. Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass bezeichnete ihn als „großartigen Erzähler“ und sah in ihm gar seinen Nachfolger. Berühmt wurde er mit dem Bestseller-Roman „Simple Storys“, eindringlicher Spiegel der Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste der Ostdeutschen nach dem Untergang der DDR. Enthusiastisch gefeiert als der „langersehnte Roman über das vereinigte Deutschland“ (Der Spiegel). Auch der jüngste Erzählband „Handy“ (2007) zeigt Ingo Schulze auf der Höhe seines Könnens. Er schreibe „mit einer Leichtigkeit und Raffinesse, die ihresgleichen in der deutschen Literatur unserer Zeit lange suchen muss“, urteilte die FAZ zu „Handy“. Vielleicht hat er in Bitburg sogar schon sein neues Buch im Gepäck.

Zur Person:

Geboren 1962 in Dresden. Studierte Klassische Philologie in Jena, arbeitete als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur in Altenburg bei Leipzig. Lebt seit 1993 in Berlin.

Weiteres Werk u.a.: 33 Augenblicke des Glücks (1995), Neue Leben (2005). Seine Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt.

Preise u.a.: Aspekte-Literaturpreis 1995, Joseph-Breitbach-Preis 2001, Preis der Leipziger Buchmesse 2007 (Sparte Belletristik), Thüringer Literaturpreis 2007.