Von April bis Oktober 2016

1. Internationaler Eifel-Literatur-Preis 2008

Er ist eine Verbeugung vor der Erzählkunst der Gegenwart von internationalem Rang: der Internationale Eifel-Literatur-Preis. 2008 begründet, mit starker Unterstützung bedeutender Literaturkritiker. Als Spiegel des zunehmend grenzüberschreitenden Charakters des Eifel-Literatur-Festivals und seiner Balance im literarischen Spannungsfeld von Anspruch und Popularität.

Zur Entgrenzung literarischer Provinzen, als Wegweiser im Bücherdickicht, zur Entfesselung literarischer Entdeckerfreuden.

Hauptpreis (15.000,-Euro):
Alison Louise Kennedy, Glasgow (GB) - „für ihr vielfältiges, sprachgewaltiges und formbewusstes Werk, das sie als eine furchtlose Erzählerin ausweist“.

Sie gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen Großbritanniens. Ihr jüngster Roman „Day“ schaffte es im Januar auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. Im Januar 2008 erhielt sie mit dem Costa Book Award 2007 für „Day“ einen der drei wichtigsten Auszeichnungen der Insel. Ihre Bücher erreichen hohe Auflagenzahlen, sprich: Kennedy kommt beim Publikum an.

 

Förderpreis (3.000,-Euro):
Wolfgang Herrndorf, Berlin - „ein nüchterner Romantiker“, mit „witzigen Dialogen, überhaupt mit viel Komik“,

... so die Festivaljury. Intelligent schreiben und dennoch extrem lustig schreiben – bei Herrndorf geht’s, so die SZ in einer Kritik. Zuletzt erschien: „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ (2006).

 

Die Jury-Kurzbegründungen im Wortlaut unter: www.eifel-literatur-festival.de

 

Die Jury

 

Martin Lüdke

Vorsitz - geb. 1943 in Apolda (Thüringen); SWR-Literaturchef; Leitung der Sendung „Literatur im Foyer“; 1978 - 1984 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Goethe-Universität Frankfurt/ Main. Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten in Amerika; Bücher zu literaturkritischen und ästhetischen Themen; wiederholt in der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse oder den Deutschen Bücherpreis; Jury der SWR-Bestenliste; Rezensionen u.a. für „Spiegel“, „Zeit“, „Frankfurter Rundschau“ und „Literaturen“.

 
 

Sigrid Löffler

Publizistin, Kulturkorrespondentin und Literaturkritikerin; Von 1996 bis 1999 Feuilletonchefin der „Zeit“: 1988 bis 2000 ständige Teilnehmerin der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki; Seit 2000 Herausgeberin des Magazins „Literaturen“. U.a.Jurymitglied für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie des Heinrich-Heine-Preises (bis 2006). Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

 
Volker Hage

geb. 1949 in Hamburg. Redakteur im Kulturressort des „Spiegel“. Zuvor bei der FAZ und leitender Literaturredakteur der „Zeit“. Gastprofessuren in Deutschland und den USA. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt „Letzte Tänze, erste Schritte. Deutsche Literatur der Gegenwart“ (2007) und „John Updike“ (2007).

 

Die Laudatio wird sprechen:

Sigrid Löffler u.a. mit einem Podiumsgespräch der Juroren und einer Bitburger Preisrede von A.L. Kennedy.