Von April bis Oktober 2016

Sabine Kuegler

Was uns unvorstellbar scheint - Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, beim Volk der Fayu.

Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie schwamm mit Krokodilen im Fluss, die Natur war ihr Spielplatz. Wenn sie Hunger hatte, aß sie Spinnen, Ameisen und Würmer. Heute, nach Jahren in Europa, ist sie gefangen zwischen zwei Kulturen - zwischen westlicher Zivilisation und indonesischem Urwald.

 

Zur Person:

Geboren in Nepal. Kam im Alter von fünf Jahren mit ihren Eltern in den indonesischen Urwald. Sie verließ ihn mit 17 Jahren.

Autorin der Bestseller „Dschungelkind“ (2005) und „Ruf des Dschungels“ (2006). 2007 erschien „Gebt den Frauen das Geld. Und sie werden die Welt verändern“.