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Mörderisch spannende Zeitreise mit Ingrid Noll

25.08.2018

Ingrid NollGestern Abend in Prüm: Da erlebten gut 500 Besucher in der Aula der ehemaligen Hauptschule Deutschlands auflagenstärkste Krimiautorin Ingrid Noll live.

Aus Mannheim angereist, 83 Jahre alt und sehr vital - wie die Ich-Erzählerin in ihrem jüngsten Krimi-Bestseller „Halali“. Es ist ihr 17. Buch und ihr 14. spannend-humorvoller Kriminalroman. Der führt in die Kindertage der Bonner Republik.

Da sind im Bonn der frühen 1950 Jahre zwei Sekretärinnen auf Männerjagd - und werden selber zu Gejagten. Gleich bei zwei erzählten Toten auf offener Bühne waren die Noll-Fans dabei. Da entpuppt sich in einer romantischen Liebesnacht am Rhein eine vermeintliche Nixe als ein Ertrinkender, der in einen Agentenfall verstrickt ist. Und in einer herrschaftlichen Villa verrät sich ein Agent, der in einer Handgreiflichkeit mit zwei Degenstichen sein Leben lässt - erstochen von zwei Frauen.

Frauen als Täterinnen, Männer als Opfer: das ist typisch für Ingrid Noll. Die wies im Gespräch mit Festivalchef Josef Zierden darauf hin, dass bei ihr durchaus auch Frauen ermordet werden. Und dass sie im übrigen in ihrem Haushalt sehr friedlich mit ihrem Mann zusammenlebe. Auch der schon weit über 80 Jahre alt.

Mit einer riesengroßen Signierschlange hatte die Lesung begonnen, schon eine Stunde vor der Lesung. Und mit einer immer noch großen Signierschlange endete der Abend - und zuvor mit langem starken Applaus für Ingrid Noll - Deutschlands „Agatha Christie“.

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