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„Ein Bäumchen der Hoffnung pflanzen“ - Startschuss zum Festival 2021

08.11.2020

Pressekonferenz„Flagge zeigen in schwerer Zeit“, „Mut machen“, „ein Bäumchen der Hoffnung pflanzen“: Das war der Tenor bei der Pressekonferenz zum Eifel-Literatur-Festival 2021 im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Prüm.

Da war schon die Präsenz-PK in Woche 1 des Herbst-Lockdowns ein optimistisch stimmendes Signal. Ebenso wie die Zahl der hochkarätigen Gäste und der zahlreichen Medien. 25 statt der ursprünglichen 43 Gäste waren zugelassen, bei strenger Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. „Es freut mich, dass wir ein Bäumchen der Hoffnung pflanzen können. Dass wir ein Eifel-Literatur-Festival 2021 abhalten können, dann halt unter Corona-Bedingungen!“ motivierte Verbandsbürgermeister Söhngen gleich zu Anfang. „Das Eifel-Literatur-Festival ist natürlich ein Highlight im Kulturangebot des Landes“, lobte Kulturminister Prof. Wolf. Gerade im 30. Jahr des Kultursommers Rheinland-Pfalz müsse Kultur wieder stattfinden können.

Nico Steinbach MdL würdigte das Engagement und die Risikobereitschaft von Festivalleiter Zierden, in Pandemiezeiten ein hochkarätiges Festival zu planen. Er dankte „für ein literarisches Angebot der Spitzenklasse auch in 2021“. Stellvertretend für die Premiumpartner nannte es Lotto-Bezirksdirektor Michael Kuhn  "ein Glück, in der Eifel zu wohnen und ein solches Festival vor der Haustür zu haben". Die Begrüßungsreden von Josef Zierden nannte er "imponierend und legendär": "Wer so viel Glück erschafft, der darf der Förderung durch Lotto sicher sein. Wir sind stolz darauf, das Eifel Literatur Festival fördern zu können und zu dürfen." 

Festivalleiter Josef Zierden dankte den Sponsoren, ohne deren starkes Engagement eine Neuauflage des Festivals gar nicht denkbar sei. „Diese Flut von Absagen von Kulturveranstaltungen kann nicht die Lösung sein“, sagte Festivalleiter Josef Zierden. Die coronabedingte kulturelle Dürre des Jahres 2020 dürfe nicht auf Jahre hin verlängert werden. Auch wenn die stark verknappten Teilnehmerzahlen und die Unwägbarkeiten der Pandemie auch in den nächsten Jahren die wirtschaftliche Durchführung eines hochkarätigen Literaturfestivals von Rang erschwerten. Sein tägliches Mantra sei: „Lieber eine kleine Feier des Lesens, als gar keine!“

Die Pressekonferenz war noch kaum zu Ende, da wurden schon die ersten Ausverkauft-Veranstaltungen gemeldet. Dabei hatte der Vorverkauf ebenfalls erst um 11 Uhr begonnen. „Sieben Veranstaltungen auf einen Streich“ meldete Josef Zierden am Freitagabend als „ausverkauft“: mit Olga Tokarczuk, Daniela Krien, Dörte Hansen, Sven Plöger, Peter Wohlleben, Joachim Meyerhoff und Daniel Kehlmann.

Am Sonntagmorgen folgte Anselm Grün. Aktuell sind nur noch Restkarten für Ingo Schulze erhältlich. Und schon füllen sich die Wartelisten stark. Denn nur so können bei Besserung der Corona-Lage im Frühjahr und Sommer 2021 Nachrücker doch noch an die begehrten Tickets kommen. Die vielen skeptischen Unkenrufe, die über Wochen einen Vorverkaufserfolg des Festivals gerade in Lockdownzeiten stark in Zweifel gezogen hatten, bewahrheiteten sich jedenfalls nicht. „Gottlob!“ freute sich Festivalleiter Josef Zierden über den furiosen Vorverkauf!  Und hofft auf Besserung der Pandemie-Lage deutschlandweit.