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Vortrag Pater Anselm Grün: In Koblenz erlaubt, im Eifelkreis verboten

14.04.2021

Pater Anselm GrünGerne hätte ich den Vortrag mit Pater Anselm Grün in der Basilika Prüm am 29. April als „Vortrag im Rahmen eines Gottesdienstes“ realisiert.

Der neue Prümer Pastor Christoph Kipper und der Verwaltungsratsvorsitzende Wilhelm Husch waren sehr dafür (unser Gespräch im Pfarrheim Prüm am 6. April). Das Gesundheitsamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm leider nicht. Das schickte am Mittwoch, 7. April, per email einen negativen Bescheid, noch bevor ich den detaillierten 4-seitigen Antrag mit ausgiebigem Hygiene-Schutzkonzept und Ablaufplanung überhaupt in die Post geben konnte. Ein offizieller negativer Bescheid noch vor einem offiziellen Antrag und ohne fundierte Prüfung des Antrags - für mich ist das ein trauriges Novum.

Erfreulich immerhin: Am 26. April kann Pater Anselm Grün einen „Vortrag im Rahmen eines Gottesdienstes“ in einer Koblenzer Kirche halten. Da ist möglich, was im Eifelkreis nicht möglich ist. Im selben Bundesland, mit demselben Referenten, mit derselben Vortragsart, hier wie dort im sakralen Raum der Kirche.

Gottesdienst wird dabei übrigens, mit Pastor Kipper gesprochen, als Oberbegriff gesehen für pastorale Dienste im Kirchenraum, über Messen und Andachten hinaus. Schauen Sie und staunen Sie, was alleine ausweislich der Oster-Pfarrbriefe unter dem Dach der Kirchen alles an Veranstaltungen möglich gewesen ist - ohne jede Neuinfektion!

Die Leute seien hungrig nach sinnstiftenden, spirituellen Vorträgen, schrieb mir Pater Anselm. Er wäre gerne nach Prüm gekommen, selbst bei einem landesweit vorgegebenen Besuchermaximum von 100 Personen.

Keine Institution hat in Zeiten der Pandemie so viel Erfahrung mit Hygiene- und Schutzkonzepten wie die Kirche. Und kaum eine Kirche hat eine so perfekt vorbereitete Infrastruktur dafür und so viel Durchführungsroutine wie die St. Salvator-Basilika Prüm. Nicht zufällig ist sie infektionsfrei seit Monaten!

Aber leider sind wir nicht in Koblenz. So habe ich Pater Anselm absagen und viele Anselm-Grün-Fans enttäuschen müssen. Anselm Grün hat die übereilig gemailte Ablehnung des Gesundheitsamts Bitburg-Prüm gefasst aufgenommen.

Nur damit Sie sehen, dass man als Organisator des Festivals hinter den Kulissen noch mit mehr beschäftigt ist, als mit Terminverlegungen. Die Veranstaltung mit Anselm Grün hätte ich sehr, sehr gerne lebensfähig gemacht!

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Artikel Trierischer Volksfreund