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Swetlana Alexijewitsch / Secondhand-Zeit

DIE NOBELPREISTRÄGERIN FÜR LITERATUR (2015) BRINGT EINE EPOCHE ZUR SPRACHE

Sie lasse in ihren Büchern „diejenigen lebendig und hörbar werden, deren Stimmen stumm blieben, deren Hoff nungen keine Chance der Erfüllung fanden und die ihre Existenz als Verfügungsmasse der Mächtigen zu fristen hatten“. So wurde der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2015 für Swetlana Alexijewitsch begründet. Fünf Bücher hat sie in den letzten 40 Jahren geschrieben und eigentlich nur ein einziges Buch: „An einer russisch-sowjetischen Chronik: Revolution, Gulag, Krieg… Tschernobyl … der Untergang des roten Imperiums.“ Intensiv recherchiert in Hunderten von Interviews, eindringlich und virtuos komponiert in einem Chor von Stimmen. Eine eigene Literaturgattung, 2015 gewürdigt mit dem Nobelpreis für Literatur für eine mutige Streiterin für Humanität. Nach Bitburg kommt sie mit ihrem jüngsten Buch „Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus“.

Swetlana Alexijewitsch / Secondhand-Zeit

Swetlana Alexijewitsch:
1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen. Lebt heute in Minsk. Ihre Werke, in ihrer Heimat verboten, wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Bücher u.a.: „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“ (2006), „Die letzten Zeugen. Kinder im Zweiten Weltkrieg“ (2014).

Moderatorin (Übersetzerin): Ganna-Maria Braungardt

Termin
Freitag, 20. April 2018
20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Bitburg
Haus Beda
Eintrittspreise
VVK €20,- AK €23,-
(inkl. MWSt. und VVK-Gebühr)